• Hi Leute


    Wer war auf der Spiel? Wie hat es auch gefallen? Was hat euch begeistert? Was habt ihr gekauft?


    Mit wem war ich unterwegs:

    Wie auch im letzten Jahr war ich dort von DO bis SO vertreten. Den Großteil der Zeit habe ich mit Christof - einem Freund - mit dem wir regelmäßig Brettspiele zocken - verbracht. Ihn ereilt das selbe Schicksal wie mir... unsere Frauen arbeiten beide für einen Verlag :-). Am Donnerstag hat sich Kai zu uns gesellt, am Freitag Frederik - ein Freund von Christof. SA waren wir zu zweit, am SO habe ich mich kurz mit den GW-Boys getroffen.


    Zur Messe an sich:

    Was mir auffällt ist, dass immer weniger Einzelhändler vertreten sind, dafür die Stände der Verlage immer größer werden. Finde ich grundsätzlich aber auch nicht schlimm. Die Anzahl der Testspieltische scheint mir aber nicht zu wachsen. Verkaufsbereiche der Verlage wachsen. In Einzelfällen (Asmodee) werden irgendwelche Filmaufnahmebereiche aufgebaut, die keine Sau braucht und kein Schwein interessiert.


    Was stand auf meiner To-Do-Liste und was habe ich davon gekauft?:

    Ganz oben auf meiner Liste stand Skytopia https://boardgamegeek.com/boar…4832/skytopia-circle-time. Mir gefiel die Idee der Golems, das Enginebuilding und das große Zahnrad, das die Entwicklung deiner Technologien anzeigt. Mit einem "Bietemechanismus" kannst du den Gegenspielern die Technologien klauen... wir konnten es am SA noch anspielen, es war aber noch 2 Minuten ausverkauft, weil ein Affe die letzten 6 Kopien uns vor der Nase weggekauft hat. Messpreis war 22 Euro... super fair für den Inhalt.

    Bei Asmode habe ich die drei vorhandenen GW Spiele gekauft und entsprechende Promos abgesahnt: Combat Arena, Dreadfane, BlitzBowl. Zu den Spielen kann ich nichts sagen, da ich Sie nicht angspielt habe.

    Last Bastion soll wie Ghoststorries sein. Ich habe mir die Erklärung angehört und bin der Meinung, dass das Spiel gut in mehrere unserer Gruppen passt. Man verteigt kooperativ seine Festung gegen Monster, die auf vier Seiten angreifen.

    Megacity ist ein Geschicklichkeitsspiel, das ich extra für Phil gekauft habe ;-) ... ne im Ernst: man muss mit Plastik Plätchen cool Gebäude designen und diese in Position einer neuen Megacity befördern. Irgendwas zwischen Citybuilding, Micado und Man at Work im total geilen Design.

    In Draftosaurus draftet man Holzdinos aus einem Säckchen, befördert diese in seinen Park an eine geeignete Stelle, um möglichst viele Siegpunkte zu bekommen.

    ... auf meiner Liste standen ca. 30 Spiele! Der Rest hat mich persönlich einfach nicht angesprochen.


    Was stand nicht auf der Liste und wurde gekauft:

    Ganz oben und mein Nummer eins Spiel 2019: Magnificent. Ich liebe Art Deco und kenne bis jetzt kein Spiel, das dieses Design so gut ins Spiel eingebunden hat! Grandios! Dazu das dunkle Brett und die leuchtenden Steine! Einfach schön... In Magnifificent wollen die Spieler Zuschauer in einem Zirckus mit möglichst grandiosen Zaubertricks vom Hocker hauen. Dazu müssen Sie Energie (Würfel) verwenden um Tricks auszuführen und ihren Circus vergrößern. Die Würfel sind ein Pool, der allen zur Verfügung steht. Viel Energie kostet auch viel Geld. Es gewinnt also nicht der Spieler, der sich die hösten Zahlen greift, sondern der Spieler, der diese auch bezahlen kann. Nicht bezahlte Energie kostet Siegpunkte. Es verbindet Workerplacment mit Tetris (Ausbau des Zirkus).

    In Carnival of Monsters (Garfield) müssen die Spieler eine Sammlung von Monstern anlegen um möglichst viele Siegpunkte zu bekommen. Es ist ein Drafting Spiel. In jedem Zug gibt es eine Primäre Monsterrasse, die gefangen werden muss. Zu viert fand ich das Spiel relativ eintönig, da die Vorgabe für das Primärmonster deine Wahl festlegt, da du viele Siegpunkte bekommst. Es gibt 6 Länder, 6 verschiedene Monsterkarten, Missionen und Bonuskarten. Also 14 verschiedene Arten von Karten. Bei vier Spielern aber nur 32 Karten im Spiel. Wenn Wassermonster gefragt sind un 3 von 4 Spielern je ein Wassermonster auf der Hand haben, nehmen sie sich dieses direkt. Der andere Spieler hat einfach Pech gehabt. Ich denke, dass dieses Spiel bei kleineren Spielerzahlen an Strategie gewinnt. Cooles Artwork

    Bei Jaws handelt es sich um ein Ravensburger Spiel, dass exklusiv für den us Markt produziert wurde. Die Spieler müssen herausfinden, wer der weiße Hai ist. Mehr weiß ich bis Dato nicht. Spiel sieht aber geil aus und das Feedback aus der Community war erschreckend gut ;)

    Bei Amul (ÜBERRASCHUNG) versuchen die Spieler möglichst viele Siegpunkte durch den Handel von Gegenständen zu erwirtschaften. Es ist ein Deckbuilding und ein bisschen Enginebuildinggame, das sich mit bis zu 8 Leuten spielen lässt. Dies war der Hauptgrund des Kaufs für mich. Es ist irgendwie wie Sushi-Go nur in Komplexer. Hat mir gut gefallen. Auch das liebevolle Design der Karten.

    Bei Kero befinden sich die beiden Spieler in einer Endzeit Welt . Sie versuchen sich die größen Vorräte an Kerosin anzusammeln. Der Spieler mit den meisten Sieg- ... ähm Kerosinpunkten am Ende des Spiel gewinnt. Der beschränkende Faktor ist die Zeit. Im Spiel enthalten sind zwei große Trucks mit einer eingebauten Sanduhr. Cooles Design! Man muss sich gute Kombinationen würfeln, während die Sanduhr läuft. Mit den Würfeln kauft man Kundschafter, die Ländereien Erkunden und Siegpunkte finden, Wer die meisten Kundschafter auf diese Länderein legt, gewinnt diese. Zudem gibt es Entwicklungskarten, die Siegpunkte bringen, Kundschafter generieren, oder neue Spieloptionen (z.B. Zusatzwürfel) freischalten. Hier steckt sehr viel Liebe im Design drin für 25 Euro.

    Bei "Crew" müssen die Spieler 50 Space Missionen erfüllen. Es handelt sich um ein kooperatives Trumph-Spiel... das allein fand ich so abgefahren, dass ich es umgehend haben wollte. Ähnlich wie bei The Game dürfen sie Spieler nicht über die Karten auf ihrer Hand reden. Es gibt die Möglichkeit sich über einen Legemachanismus hinweise zu geben. Irgendwas zwischen The Game und The Mind.

    Joking Hazard ist ein Spiel mit Bam-Charakter... Basis sind die Online Comics... ich denke, dass es für 2-3 Abende der Hammer ist

    The War of Mine ist ein Rollenspiel Brettspiel. Basis ist das entsprechende Computerspiel. War ein Schnäppchen bei einem Heidelbärger Stand, den irgendwie niemand wahrgenommen hat.

    Subtext und Trails of Tucana haben wir so bekommen.


    GW-Shit:

    Shadow Spectras für Craftworld, HdR exklsuiv Kram, ein Venom und ein bisschen AoS Gelände habe ich
    geholt.


    X-Wing:

    BOOOM voll eskaliert! Lasst uns zwischen Weihnachten und Neujahr treffen und ein übelstes Space-Battle veranstalten.

  • Kann mich mantis Fazit was die Menge an Einzelhändler und Größe der Stände angeht nur anschließen.


    Ich fand es schon Schade das der Belgier nicht da war.


    Auf Grund eines begrenzten Budget hielt sich die Menge an Einkäufen für mich dieses Jahr sehr in Grenzen.

    Eine Box Hellblaster, einen Block "Stadt-Land-Vollpfosten" (Stadt-Land-Fluß in Geisteskrank) und weitere Basetopper für meine Tau Infanterie. Und eine Portion Pommes Pervers mit Pulled Pork und Extra Käse, die hat die Mittagspause aber nicht überlebt.

    - Es gibt keine schlecht bemalten Modelle, nur ungeschultes Talent. Aber fehlendes Talent gibt es...


    Bemalte Modelle 2019 (Stand 01.11): - 17 -

  • Hm,


    mir hat die Messe dieses Jahr erstmal von der Orga viel besser gefallen. Der Eintritt über den Eingang Ost war eine wesentliche Verbesserung gegenüber letzten Jahr, als man trotz früher Anreise zum Teil 30 Min bis 45 Min gebraucht hat um stoßweise zur Öffnung rein gelassen zu werden.


    Ansonsten erteilt mich jedes Jahr das gleiche Schicksal. Zu viele Eindrücke auf einmal. Zum Spieletesten komm ich da eher selten, weil es einfach schnell zu voll ist. Die Stände fand ich interressant, lediglich die Aufteilung in den Hallen etwas komisch. Hatte immer das Gefühl, dass das die letzen Jahre thematisch irgendwie besser war.


    Gekauft wurde wieder etliches von Munchkin, das neue Shadorun Buch für nen Kumpel und etliche koreanische und japanische kuriose Katzenspiele für meine Freundin. Die war das erste mal dabei und es hat ihr gut gefallen. Der Knaller war das Resident Evil Brettspiel vergünstigt von über 200 Euro auf glaube ich 180. Für par PlastikMinis und n Spielplan. Das rechtfertigt auch die Lizenz nicht mehr :(. Fand ich Schade, hätte ich ansonsten sebst für n Hunni als Fan geholt.


    GW Stand wurden nur par BloodBowl Charaktere geholt und n Deredeo für meine DeathGuard. Gefallen hat mir der GW Stand dieses Jahr nicht, obwohl er größer war. In den letzten Jahren konnte ich mir das eine oder anderen Modell von Forgeworld noch ansehen, jetzt musste ich gezielt nachfragen, weil alles nur hinter dem Vorhang war. Ansonsten kam es auch zu einigen komischen Situationen bei denen einige angeraunt wurden, dass die z.B. den Lieutenant Amius nur einmal kaufen dürfen. Da war jetzt keiner dabei, der sich 10 geschnappt hätte um die bei Ebay zu verkaufen, sondern n Typ der die für seinen Kumpel mitholen wollte. Als der meinte sein Freund steht da drüben und er zahlt doch nur mit, hieß es er muss die selber kaufen. Na ja ;(. Letzes Jahr hatte ich mir die Box mit dem HQ Landraider und dem Rhino geholt. Dieses Jahr hat mich da gar nichts gereizt, auch kein GW Würfelbrett für 40 Tacken :). Ich hatte da eher das Gefühl. Komm, kauf und geh wieder. Pegasus war wie immer n guter Stand und man konnte auch das ein oder andere Goddie mitnehmen. Habe mich da auch sehr nett mit dem Zeichner des neuen Shadowuns Buch unterhalten können.


    Was mir tatsächlich nicht gefallen hat, ist dieser Trend zu Rollkoffern und Bollerwagen die alles blockieren. Das es eng ist und man mit Tüten oder Rucksäcken voller Spiele mal aneinader rempelt lässt sich nicht vermeiden und ist auch voll OK. Ich weiß aber nicht wie oft ich über liegende Trolleys oder dergleich gestolpert bin, bei denen die Griffe nicht eingefahren waren. Und dabei gibt es ja schon dern Versandservice und ich finde da die Preisleistung Ok.


    Das mag jetzt zwar auch provokant sein, aber warum man mit dem Doppelzwilling Kinderwagen in dem Alter auf dies Messe muss, erschließt sich mir auch nicht wirklich. Ich bin nach einem Tag da durch die Enge, Hitze und Lautstärke schon KO, obwohl ich da auch Spaß habe.


    Das ist aber irgenwie ein allgemeiner Trend und hat nichts mit der Messe direkt zu tun. Ansonsten hat es mir wie immer gefallen und nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder da.

  • Die Spiel an einem Tag zu verarbeiten ist quasi unmöglich. Ich war alle Tage dort und bekomme noch von Spielen erzählt, die ich nicht wahrgenommen habe.


    Gw hat sich dieses Jahr noch anfängerfreundlicher gezeigt als im Vorjahr. Neues Blut für die Communitys finde ich immer gut. Ich brauche die Fw-Palette nicht aufgebaut. Im Regelfall weiß ich ja was ich möchte. Und ich teile deine Meinung: Mit der Ausnahme der sehr gelungenen Tolkien Sachen fand ich das Promozeug eher lame und teuer.


    Rollkoffer und Co gab es schon immer. Würde ich nicht als Trend bezeichnen. Ist halt eine internationale Messe. Auch Kinderwagen sollte man tolerieren und die Entscheidung der Eltern mit ihren Kindern diese Messe zu Besuchen.