FOG Alexanders Makedonen

  • Hier sieht man den Rückzug der pergamenischen Reiterei und den Sieg der Elefanten, die sich dann in meine Speerträger stützen, aber trotz verlorenem Kampf nciht droppten.
    An dieser Stelle hätte ich einen General in den Kampf werfen müssen, aber ich war mit des Sieges gegen die Elefanten eigentlich gewiss. In der nächsten Nahkampfrunde hatte ich eine schöne Übermacht, schaffte aber keinen Treffer und verlor somit. Dazu würfelte ich eine 4 und droppte direkt 2 Stufen mit den Hopliten, die dann in der nächsten Runden Geschichte waren.
    Damit brach der Anker meiner rechten Flanke und das Spiel war nicht mehr wirklich zu gewinnen, da ich keine Einheit mehr hatte, um das Geländestück zu schützen.

  • Am Weinberg schafften die leichten Reiter noch den Sieg gegen die Schleuderer und die Elefanten zogen sich in das Geländestück zurück.
    Jetzt mußte eine Pike die Flankendeckung übernehmen.


    Im Zentrum bildeten die Römer wieder eine Schlachtlinie und ich rückte vor.


    Die zweite Velites Einheit konnte ich zwar wieder droppen (Fernkampf war wieder gut), aber ich schaffte es einfach nicht meine leichten Truppen zu bolstern.
    Ich konnte die Velites aber einkreisen (vorne meine Thraker, hinten leichte Reiter), also griff mein Gegner (als Verzweiflungstat) mit seinen gedroppten Velites meine gedroppten Thraker an.
    Gut dachte ich, erst der Moraltest - geschafft- , dann habe ich mehr Männer und einen General dabei - nichts getroffen und der General stirbt auch noch....
    Zudem überrennen die Velites noch soweit, dass meine leichte Reiterei in der nächsten Runde nciht angreifen kann.
    Und meine Bogenschützen droppen wieder mal (wegen des Bruchs), nachdem ich sie endlich im 4. Versuch mal gebolstert bekam.

  • Hier das Zentrumsgetümmel.
    Zwei Piken hatten Generäle zur Unterstützung (die blauen Jungs waren auch superior), aber wieder sehr glücklich waren meine Nahkampfwürfel. Den Impact überstand ich, dann schaffte ich zwei Runden im Melee jeweils 10 von 10 möglichen Treffern mit beiden linken Einheiten.
    Die rechte Pike griff eine Runde später in den Kampf ein, was lieber hätte bleiben lassen sollen. In Unterzahl und mit wenigen Treffern ging ich dort unter.

  • Auch die numidischen Reiter konnte ich endlich stellen, aber trotz Vorteil für mich dauerte es bis letzten Runde, bis ich sie besiegen konnte.


    Meine Gefährten stürtzen sich zwei mal in die Legion, konnte aber in beiden Fällen keinen Sieg erringen (ausgeglichenes Kräfteverhältnis) und gingen dann in der Endphase wieder 5 Zoll zurück.

  • Mit dem Bruch der letzten Zentrumspike war bei mir der Armyrout erreicht (14 Punkte), während ich beim Gegner nur 9 Punkte machen konnte.


    Generell war ich mit dem Spiel recht zufrieden, auch wenn ich verloren hatte.
    Ich würfte gut bis brilliant im Fern- und zum Teil im Nahkampf (zum Teil hier aber auch grottig), aber meine Moralwürfe waren nicht gut. Die meisten Tests schaffte ich erst gar nicht und dann brauchte ich fast immer mehrere Versuche gedroppte Einheiten wieder zu bolstern.
    Dazu die beiden unglücklichen Nahkämpfe Hopliten gegen Elefanten und Velites gegen Thraker (in beiden Fällen war ich mir zu sicher), wo einmal mein wichtiger Fronteckpunkte knackte und einmal die Velites durch meine Reihen kamen. Dadurch hatte ich immer Gegner in 6 Zoll und konnte meine Truppen nicht mehr sammeln.
    Aber solche Pechwürfeln können mal passieren, das kreide ich nicht der Armee an, mit der ich sonst ganz zufrieden war. Wobei ich sonst lieber einmal Reiter mehr mitnehmen würde.
    Ein paar Bewegungsfehler von mir kamen dazu, aber sonst paßt es schon.

  • Hier schon mal der Link zu den Turnierergebnissen vom Wochenende. Im Laufe der Woche kommen noch meine Schlachtberichte und Bilder.


    http://www.fieldofglory.de/wotans-halle.html?turnierID=424


    Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen und vorallem habe ich speziell im 1. Spiel sehr viel gelernt.
    Da bekam ich gleich einen Turnierchampion (ist auch hinterher 1. geworden) aus Belgien vorgesetzt (oder ich wurde ihm zum Fraß vorgeworfen). Jacques bereist so ziemlich alle europäischen Turniere von England bis Griechenland und hat mir sehr viel über die Bewegungsmechanismen und Regelfeinheiten gezeigt. Entsprechend habe ich zwar verloren, aber er war außerordentlich fair und hat mir auch immer Handlungsoptionen aufgezeigt.
    Obwohl unsere Armeen sehr ähnlich waren (gleich viele Piken, er hatte nur 2 Geländeeinheiten und weniger Light Foots) dominierte er das Spiel ganz klar.
    Generell war meine Einschätzung (nach dem Testspiel oben), dass meine Armee eigentlich eine 2. Geländeeinheit gebraucht hätte ABSOLUT richtig. Die hätte ich in jeden Spiel dringend benötigt, aber leider hatte mir die Orga eine Änderung 1 Woche vor dem Turnier nicht mehr gestattet.


    Noch die Kurzbeschreibung der anderen 3 Spiele:


    Im 2. Spiel traf ich auf Ghaznaviden, eine Armee mit vielen Reitern, Schützen und Geländeinfanterie. Mein Gegner machte den Fehler sich auf beiden Flanken zu konzentrieren, so dass ich meine Piken gegen eine Flanke recht massiv schieben und ihn eindrücken konnte. Da habe ich deutlich den Nachteil von CAV zu Light Horse gesehen. CAV kann nicht 180 Turns machen und wegreiten. In Linie gestellt kann sie zwar plänkeln, aber mit einer Fluchtwurf 1 von ihm und einer 3+ von mir hatte eine Piken die CAV eingeholt und verhauen.


    Das 3. Spiel hatte ich gegen Jacques Sohn, wieder ein Belgier, wieder englische Regeldiskussionen, wobei Englisch nicht so ganz richtig ist *g*
    Französisch sprechende Belgier haben einen starken Akzent und hier mußte ich genau hinhören (dice klangen immer die days und so).
    Auch hier lernte ich auch "neue" Regeln, die sich im nachhinein jedoch als falsch herausstellten. Da ich noch 3-4 Sachen im Kopf habe, war mein Eindruck eher, dass das ganze Absicht war ("den Anfänger kann ich noch verarschen"), vielleicht wußte er es aber auch nicht besser, keine Ahnung.
    Das Spiel war davon geprägt, dass er in einer Ecke stand und ich mich ran-robte um in den zwei entscheidenden Runden wichtige Moraltests zu versauen und nur ganz leicht zu gewinnen.


    4. Spiel - ganz großes Kino mit viel Spaß - gegen Tilman.
    Wir hatten schon vor über 10 Jahren bei 6. WRG gegeneinander gespielt. Lustiger Typ, total verrückt.
    Er hatte eine Maschinengewehrarmee, fast nur Schützen (superior = dürfen einsen wiederholen) und Reiter.
    Ich mußte zuerst Truppen aufbauen und stellte mich (wie vermutlich erwartet) ins Zentrum, er stellte sich auf beide Flanken. Auf der linken Seite zögerte ich hinaus, um meine ganze Armee nach rechts zu werfen und Punkte zu machen. Das klappte auch alles ganz gut (ich hatte viel in Spiel 1 gelernt), zumindenstens war Tilman überrascht.
    Leider war auch in diesem Spiel die Zeit zu kurz, als ich ran war lief die Zeit ab.


    Das hatte ich in jeden Spiel, irgendwie ging es immer nur in die 6. oder 7. Runde und (außer Spiel 1) kam keine richtige Endscheidung zustande. Vielleicht sollte man bei FOG nur 3 Spiele machen und dafür alle Spiele mindestens 10 Runden laufen lassen.
    Das fand ich wirklich bedauerlich.

    .


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    Beispielsweise Freitags oder Samstags?


    Infos gibt´s hier





    :pferd::dawi::gw:

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  • Man ist wohl in keinem System vor den "Marc Oesers" sicher :)


    ansonsten ists ja anscheinend nicht sooo schlecht gelaufen dafür das die anderen wohl schon alle recht erfahren waren, oder?

    Du bist der Alb, du kannst zaubern, allerdings nicht so gut wie der Zauberer.
    Du kannst auch kämpfen, allerdings nicht so gut wie der Barbar!

  • Hm, wie gesagt, ich weiß wirklich nicht ob es absicht war. Mir kam es nur so vor, weil ich bei "neuen" Regeln immer fragte "are you sure".


    Sonst ist das Turnier gut gelaufen, auf jeden Fall. Das galt schon immer bei jedem System: Nach einem Turnier kann man die Regeln.
    Das war so mein Zweck: Hinfahren Regeln lernen.
    Dass ich noch 50% an Punkten bekommen war dann schon ganz schön.
    Die meisten anderen Spieler, außer Rang 15, waren glaube ich schon erfahrenere Spieler, viele kenne ich noch aus den 90ern aus den WRG Zeiten. Der Andreas Rheinbay ist manchen bestimmt noch aus Mayener Fantasyturnier-Tagen ein Begriff geht auch noch an Anfänger durch, auch wenn er schon mehrere Turniere gespielt hat.

  • So, Spiel 1 gegen eine Armee von Alexanders Nachfolgereiche (die 1. Runde wird mit möglichst zeitnähen Gegner gelost).


    Wie in jedem Spiel hatte ich nicht allzuviel Ahnung was mich an feindlichen Einheiten erwarten könnte.
    Theoretisch fand ich meine Armee als recht pikenlastig, so dass ich immer möglichst viel offenes Gelände wollte.
    Ich bekam die Initiative, wählte viel offenes und mein Gegner eher schweres Gelände. Er meinte Anfänger hätten es dadurch schwerer zu manövrieren. Tatsächlich hatte er auch nur zwei Einheiten Geländeinfanterie, die gleiche Anzahl Piken, dafür weniger Plänkler.


    Links seine Aufstellung, rechts stehe ich.

  • Ich stellte mich an die rechte Seitenkante mit leichter und schwerer Reiterei, meine Geländeinfanterie, ganz vielen Piken und leichte Infanterie auf dem steilen Hügel.
    Neben dem Hügel kam die Elite Reiterei und zwei Einheiten leichte Reiterei.

  • Er kam mir mit seiner rechten (Reiterflanke) schnell entgegen, ich antwortete mit dem Vorrücken meiner rechten Flanke.
    Eigentlich war ich entschlossen mit meine äußeren Pike hinter dem Hügel zu bleiben, später hielt ich mich nicht an meinen Plan. Hätte ich aber besser getan....